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Wenn aus ehemaligen High-Growth-Stars Kannibalen werden

  • Autorenbild: Stefan Waldhauser
    Stefan Waldhauser
  • vor 7 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Wenn aus ehemaligen High-Growth-Stars Kannibalen werden

Die letzten Jahre waren brutal für Investoren in Softwareaktien wie mich. Die Bewertungen sind eingebrochen, Narrative werden wegen der angeblichen Disruption durch KI hinterfragt und selbst die besten SaaS- und Plattformmodelle müssen plötzlich beweisen, dass sie nicht nur weiter wachsen, sondern dabei auch nachhaltig Cash generieren können.


Doch genau in diesem schwierigen Umfeld passiert gerade etwas sehr Spannendes: Viele ehemalige High-Growth-Stars beginnen, sich selbst zu „kannibalisieren”.


Nicht im negativen Sinne, sondern im besten Sinne: Sie kaufen massiv eigene Aktien zurück.


Was früher als Zeichen fehlender Wachstumsoptionen galt, wird heute angesichts der drastisch gesunkenen Bewertungen zunehmend zu einem strategischen Werkzeug zur Kapitalallokation. Und in vielen Fällen dürfte daraus ein äußerst wirkungsvoller Renditetreiber entstehen, der bisher weithin unterschätzt wird.


Unternehmen wie PayPal, Lyft, monday. com oder Upwork aus meinem Portfolio haben eines gemeinsam: Das explosive Wachstum der frühen Jahre ist vorbei bzw. rückläufig, die Geschäftsmodelle sind etabliert und der Fokus verschiebt sich auf den Free Cashflow.


Und genau hier kommen Buybacks ins Spiel. Sobald ein Unternehmen nachhaltig Cash generiert, stellt sich nämlich die einfache Frage: Wohin mit dem Geld?


Eine Reinvestition ist oft nur mit sinkenden Renditen möglich. Akquisitionen sind häufig riskant und nur selten wirklich erfolgreich. Da stellt sich automatisch die Frage, ob man eigene Aktien zurückkaufen sollte. Letzteres wird insbesondere dann zunehmend attraktiver, wenn die eigene Aktie unterbewertet erscheint, wie es in der aktuellen Börsenphase nach dem Kurssturz vieler Plattform- und SaaS-Aktien der Fall ist.


Wenn du mehr über die "Kannibalisierung" von Unternehmen anhand von konkreten Beispielen aus meinem Portfolio erfahren möchtest, kannst Du gerne auf meinem auf meinem inzwischen zweisprachigen Substack (Paywall) meinen ausführlichen Beitrag nachlesen.



*Disclaimer: Der Autor und/oder verbundene Personen oder Unternehmen besitzen Anteile von PayPal, monday.com, Lyft, Upwork und Angi. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.

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